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19.11.2016: 66. Judowettkampf in Wolfen

 

Frei nach einem bekannten deutschen Schlager – mit 66 Turnieren da fängt die Routine an, mit 66 Turnieren da hat man Spaß daran – kamen am Samstag, den 19. November, junge Judoka aus 13 Vereinen in die Jahnsporthalle um sich im fairen Wettstreit zu messen.

Apropos Routine, an einem Wolfener Wettkampftag läuft 7:30 Uhr die Maschinerie der Helfer an. Dazu zählen nicht nur die Trainer und Eltern, sondern auch Ehemalige, wie Stefan Brodauf, Ralf Namislo, Steffen Schultz und Lukas von Nordhausen. Die Matten, das Wettkampfgericht, Bänke und Banden, Waagen und noch diverse andere Technik werden aufgebaut – präzise wie ein Uhrwerk. Kurz nach acht Uhr trudeln dann auch schon die ersten Kämpfer aus Mitteldeutschland ein. Die Starter werden gewogen und die Listen für die Kampfabfolgen geschrieben.

Pünktlich um 10 Uhr konnte dann Thomas Dräscher, Organisator und Trainer der SG Chemie Wolfen e.V., das Turnier eröffnen. Nun standen die Sportler im Mittelpunkt. Endlich konnten sie beweisen, was sie im Training gelernt hatten. Die Würfe Harai-goshi, Uchi-mata oder Seoi-otoshi wurden durch Anfeuerungsrufe begleitet.

Bevor alle wieder beim Abbauen Hand in Hand anpackten, gab es natürlich die Siegerehrung. Die Wolfener, darunter auch einige Neulinge, konnten mit hervorragenden Platzierungen aufwarten. So belegten Noel Heyde, Fiene Piel und Valentin Bier erste sowie Charlotte Pöller und Ben Rothenstein zweite Plätze.

Die nächste Gelegenheit die Leistungen in Wolfen abzurufen besteht am 25. Februar 2017, denn – mit 66 Turnieren da kommt man erst in Schuss, mit 66 ist noch lange nicht Schluss! Und so freuen wir uns auf die nächsten 66 Wettkämpfe unter der Leitung von Thomas Dräscher.

Wer gerne einmal mitkämpfen möchte, muss natürlich trainieren. Dazu besteht die Möglichkeit immer montags ab 16:30 oder freitags ab 15:00 in der Jahnsporthalle sowie mittwochs ab 16:00 Uhr in der Grundschule Erich-Weinert. Auch wurde donnerstags im Rahmen einer Kooperation mit der Grundschule Steinfurth eine Judo-AG eingerichtet.

 

MR

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17.09.2016: ORWO-Pokal – Silberne Filmdose bleibt in Wolfen

Am Samstag, den 17. September, fand in der Wolfener Jahnsporthalle der ORWO-Pokal der SG Chemie Wolfen statt. Dieses traditionelle Judoturnier wurde von einem ganz besonderen Jubiläum begleitet. Mit dem Schuljahresbeginn 1996/97 wurde das Kinder- und Jugendtraining der Abteilung Judo durch Thomas Dräscher wieder aufgenommen. Für dieses Engagement als Trainer bedankten sich die aktuelle Kindergruppe und deren Eltern sowie einige Ehemalige. Vereinsvorsitzender Ralf Kalisch würdigte die erzielten Erfolge. Darüber hinaus war dieser ORWO-Pokal auch das 65. Turnier seit September 2001 unter der Leitung von Sportfreund Dräscher.

Aber was wäre die beste Organisation eines Wettkampfes ohne Starter. Elf Vereine aus Mitteldeutschland kamen mit ihren jungen Kämpfern der Altersklassen U9 bis U15 in die Wolfener Jahnstraße um sich im fairen Wettstreit zu messen. Ob Tai-otoshi, De-ashi-barai oder Mune-gatame – alle Techniken waren erlaubt um den Sieg zu erzielen.

Da es sich bei dem ORWO-Pokal um eine Mannschaftswertung handelt, zählen natürlich alle Platzierungen. Insbesondere trugen auch die Neulinge der Abteilung wie Liz Imbsweiler, Fiene Piel, Collin Arnold, Liesa Benninger, Annika Pöller, Leni Strecker, Ben Rothenstein und Lucas Filz zum Mannschaftsergebnis bei.

Am Ende des Tages wurden die Platzierungen der Mannschaften bekanntgegeben. Die Bronzene Filmdose holten sich die Judoka des TSV 1862 Schildau. Doch dann Totenstille – Platz 1 und 2 haben die gleiche Punktzahl. Aber die Leipziger Sportlöwen konnten sich mit einem ersten Platz mehr die Goldene Filmdose vor den Judofreunden der SG Chemie Wolfen sichern.

MR

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28.05.2016: Judoturnier mit neuer Ausstattung

 

Beim zweiten Judoturnier im aktuellen Sportjahr konnte die Abteilung Judo der SG Chemie Wolfen eine rege Beteiligung verzeichnen. Auch wenn einige Anreisende aufgrund der Baustelle auf der Autobahn 9 eine unfreiwillige Stadtrundfahrt durch Bitterfeld-Wolfen machten, waren alle 13 Vereine aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt pünktlich zum Wiegen in der Wolfener Jahnsporthalle. Hierbei sind vor allem der Judoclub Antonsthal-Schwarzenberg und der ASV 1902 Sangerhausen zu erwähnen, die erstmalig den Weg nach Wolfen fanden.
 

Damit konnten die Kämpfe in den Altersklassen U9, U11, U13 und U15 beginnen. Von den angereisten Kämpfern und Betreuern wurde vor allem gelobt, dass nun endlich nach den aktuellen Regularien gekämpft werden konnte. Durch Brauchtumsmittel der Stadt Bitterfeld-Wolfen wurden neue Anzeigetafeln für die drei Kampfmatten angeschafft.
Auch im Kampfgericht konnten sich Neulinge etablieren: So führten erstmalig Shanice Schmidt, Bonnie Bieler und Steffen Schultz die Listen und waren somit für den reibungslosen Ablauf auf der Matte verantwortlich.
 

Ob O-goshi, Harai-goshi oder O-soto-gari, viele Wurfansätze verhallten bei guter Verteidigungsarbeit des Gegners im Nichts, einige konnten aber erfolgreich durchgebracht werden und führten zum verdienten Sieg mit einem Ippon.
Die Wolfener Mia Lattke, Finja Krahmer und Marvin Schneider belegten dritte sowie Charlotte Pöller, Erik Naumann und Noel Heyde zweite Plätze. Siegreich waren Maja Rumpel und Bonnie Bieler.
Damit die jungen Judoka ihre Erfolge zu Hause präsentieren können, spendete eine Magdeburger IT-Firma einen Multifunktionslaserdrucker zum Ausstellen der Urkunden – vielen Dank.

MR

 

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11.03.2016: Drei Auszeichnungen bei Sportlerehrung der Stadt Bitterfeld-Wolfen

Freitagabend, 18:30 Uhr, der Saal des 063 ist mit 210 Sportlerinnen und Sportlern der Stadt Bitterfeld-Wolfen gefüllt. Die Oberbürgermeisterin Petra Wust begrüßt die geladenen Gäste und freut sich über die Leistungen der anwesenden Aktiven, aber bedankt sich auch für das große ehrenamtliche Engagement der Trainer, Betreuer und Eltern.

Auch die Abteilung Judo der Sportgemeinschaft Chemie Wolfen steuerte drei Zuehrende bei. An erster Stelle wurde Bonnie Bieler für ihren Landesmeistertitel 2015 in der Altersklasse U15 und den Start bei der Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft in Schmölln geehrt. Gewürdigt wurde auch ihre hervorragende Leistung bei der Prüfung zum 1. Kyu.

Überrascht über ihre Auszeichnung war hingegen Frauke Bieler, die zunächst dachte, sie sei nur schmückendes Beiwerk zu ihrer Tochter. Conny Marquart, die Moderatorin des Abends, hob ihr großes Engagement bei der Mitorganisation und Durchführung der Judo-Turniere in der Jahnsporthalle Wolfen und anderer vereinsinterner Veranstaltungen, die den Zusammenhalt in der Elternschaft und Mannschaft stärken, hervor.

Zu guter Letzt wurde ein Urgestein des Wolfener Judosports, Ingrid Radloff, für ihre Aktivität bei der Durchführung der Wettkämpfe und der Bereicherung des Judo-Trainings in der Erwachsenen-Mannschaft ausgezeichnet.

Abgerundet wurde das Programm durch Auftritte des Wolfener Ballettensembles und des Akrobatik-und-Jonglage-Duos Die Flugträumer. Das Tanzbein konnte bei Musik der Gruppe Anja & Co geschwungen werden.

Auch die Abteilung Judo gratuliert den Ausgezeichneten zu ihren Leistungen und bedankt sich für deren Einsatz für den Judosport.

MR

 

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27.02.2016: Volle Jahnsporthalle im Februar

Da kann es davor oder danach noch so frühlingshaftes Wetter sein, zum Februar-Turnier der Abteilung Judo der SG Chemie Wolfen ist es entweder eisig kalt oder es liegt Schnee. Es war dieses Jahr nicht anders. Es lag zwar kein Schnee, aber am frühen Samstagmorgen, als sich die Mitglieder der Abteilung zur Vorbereitung des Turniers trafen, zeigte das Thermometer minus 5 Grad. Und so war auch klar, dass die Jahnturnhalle voll werden würde – man konnte nicht Ski fahren und für andere Outdoor-Aktivitäten war es einfach zu kalt.

Es kamen aus 19 Vereinen die jungen Judoka der Altersklassen U9 bis U15, um sich im sportlichen Wettstreit zu messen.

Doch zuvor wurde den helfenden Händen der Eltern-Brigade, die den Auf- und Abbau und den Verlauf des Wettkampfes immer tatkräftig unterstützen, mit einer Flasche Wein gedankt und der neue Abteilungsleiter, Martin Radloff, durch den Vorsitzenden der Sportgemeinschaft, Ralf Kalisch, vorgestellt.

Nun hieß es endlich Hajime! Auch wenn nicht jeder Tai-otoshi, O-goshi oder O-uchi-gari zum Ippon, der höchsten Wertung, führte, konnten die Kämpfer auch mit kleineren Wertungen, wie Yuko oder Waza-ari, ihre Kämpfe gewinnen.

So waren auch die Wolfener Starter erfolgreich und belegten dritte Plätze, wie Finja Krahmer und Erik Naumann, sowie zweite Plätze, darunter Noel Heyde, Hagen Laudahn und Marvin Schneider. Das Podest ganz erklimmen durften Bonnie Bieler und Maja Rumpel.

Und wer denkt, man könne nur Fußballer-Sammelbildchen tauschen, der irrt. Ein neues Urkundendesign für die Altersklassen ab der U11 führte dazu, dass einige Kämpfer der U9, die noch Restbestände des alten Designs erhielten, bei unserem passionierten Urkundenschreiber, sich noch eine der neuen Urkunden ausstellen ließen.

MR

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21.11.2015: Judo-Turnier im November

Das letzte Wolfener Judoturnier in diesem Jahr fand am 21.11.2015 in der Jahnsporthalle statt. Der Vereinsvorsitzende von Chemie Wolfen, Ralf Kalisch, nahm dies zum Anlass den langjährigen Abteilungsleiter Judo, Heinz-Jürgen Wolf, zu verabschieden und ihm Dank auszusprechen. Außerdem dankte er Thomas Dräscher für seine Arbeit im Kinder- und Jugendbereich sowie für die Organisation und Durchführung der Judoturniere.

Zehn Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren angereist. Die Gäste brachten vor allem ihre jüngsten Mädchen und Jungen mit, sodass es sich diesmal lohnte neben der Altersklasse U9 auch noch eine U7 zu öffnen. Obwohl die Waage bei weniger als 20 Kilo kaum ausschlug gingen die Kleinen mutig auf die Matte und zeigten Kampfgeist und ihr Können. Die Wettkämpfe blieben ohne Verletzungen und gingen zügig voran. Dank gilt den fleißigen Helfern, die am reibungslosen Gelingen dieser Veranstaltung beteiligt waren.

Nur ein Wolfener, Martin Radloff, musste dem Wettkampfgeschehen fernbleiben, da zur gleichen Zeit in Magdeburg seine Ausbildung zum Trainer im Bereich Judo stattfand, die er erfolgreich mit einer C-Lizenz abschloss.

Die Wolfener Judoka erzielten drei erste Plätze mit Bonnie Bieler, Maja Rumpel und Marvin Schneider. Erik Naumann erkämpfte sich einen 2. Platz. Lucy Reiche, Anton Gebauer sowie Noel Heyde erhielten eine Urkunde mit 3. Plätzen. Dieses gute Resultat spornt an, wenn es am 27. Februar 2016 wieder heißt: „Hajime!“

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19.09.2015: ORWO-Pokal

„Du hast den Farbfilm vergessen ...“ so beginnt ein bekanntes Lied der siebziger Jahre. Auch wenn heutzutage fast jeder digital fotografiert, ließ es sich die Abteilung Judo der SG Chemie Wolfen nicht nehmen auch dieses Jahr wieder den ORWO-Pokal auszuloben und an die Geschichte des Wolfener Filmstandortes zu erinnern. Und so reisten 14 Vereine aus Mitteldeutschland an, um die Kräfte zu messen.

Aber bevor sie auf die Matte gehen konnten, mussten die Starter der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 auf die Waage. In Gewichtsklassen eingeteilt konnte die Abfolge der Begegnungen für die drei aufgebauten Wettkampfflächen festgelegt werden. Und dann hieß es auch schon Rei und Kampfbeginn.

Die Vereinskameraden sowie die Trainer am Mattenrand feuerten ihre Judoka an und schrien so manchen hilfreichen Tipp in Richtung Mattenmitte: „Mach das, was wir letzte Stunde geübt haben!“ Auch wenn einige O-goshi oder Tai-otoshi nicht formvollendet waren, konnten die Kinder und Jugendlichen nur dazulernen und sich ausprobieren.

Obwohl die Wolfener Judojugend sich größte Mühe gab und von Maja Rumpel und Jim Schierz sogar ein erster Platz, Lucy Reiche ein zweiter Platz und Marvin Schneider ein dritter Platz belegt wurde, reichte es in der Mannschaftswertung nicht unter die ersten drei. Und so ging die Bronzene Filmdose an den RBS Leipzig sowie die Silberne an den SV Halle. Die Filmbüchse in Gold erkämpften sich überlegen die Sportfreunde des Judoclubs Leipzig.

Kurz nach 16 Uhr waren die Mattenteile wieder im Geräteraum verstaut und alle Helfer froh, dass der Wettkampf so reibungslos und ohne Verletzungen abgelaufen ist. Am 21. November folgt in diesem Jahr das letzte Turnier in Wolfen.

 

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27.06. & 04./05.07.2015: Turnier und Sommer-Trainingslager

„Klein, aber fein.“ Unter diesem Motto stand das Turnier der Abteilung Judo der SG Chemie Wolfen am letzten Junisamstag. Kurz vor den Sommerferien kamen 65 Judoka aus Dessau, Köthen, Wittenberg, Pratau, Schönebeck/Calbe und Leipzig zum Kräftemessen in die Wolfener Jahnturnhalle.

Die Sportgemeinschaft schickte neben den etablierten Kämpfern Bonnie Bieler, Maja Rumpel, Marvin Aschenbach, Erik Naumann, Noel Heyde und Marvin Schneider, die wie erwartet vorderste Plätze belegten, auch drei Neulinge ins Rennen. Natürlich hieß es für sie Wettkampfluft schnuppern und erste Erfahrungen sammeln.

Lucy Reiche belegte sogar einen ersten Platz. Jim Schierz und Anton Gebauer folgten auf Platz zwei und drei.Apropos klein – vertreten waren nicht nur wie geplant die Altersklassen U9, U11, U13 und U15, sondern auch 4 ganz junge Starter, für die extra die Altersklasse U7 geöffnet wurde und die für viel Beifall und Begeisterung in der Halle sorgten.

Fein war natürlich auch wieder die Leistung der helfenden Hände im Hintergrund und im Kampfgericht, wobei insbesondere Lukas von Nordhausen, Steffen Schultz sowie Anne-Katrin und Marie-Kristin Herrmann gedankt werden muss.

Zusammen mit den Sportfreunden aus Zerbst und Dessau fand am darauffolgenden Wochenende die Sportsaison ihren Ausklang mit einem Trainingslager in Rodleben. Bei starker Hitze wurden in lockeren Einheiten noch einmal neue Techniken eingeübt und sich im Schwimmbad abgekühlt.

Ab dem 31. August startet das Kinder- und Jugendtraining nach den Sommerferien direkt mit den Vorbereitungen für den ORWO-Pokal am 19. September. Interessenten dürfen dann gerne immer montags 16:30-18:30 Uhr und freitags 15:00-16:30 Uhr vorbeischnuppern.

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06.06.2015: Jubel für Landesmeisterin beim Sommerfest

 Ein wahrer Veranstaltungsmarathon stand am Samstag, den 06.06.2015, auf dem Programm der SG Chemie Wolfen Abteilung Judo.

 So fuhr am frühen Morgen eine kleine Delegation um Trainer Thomas Dräscher nach Schönebeck zur Landeseinzelmeisterschaft der Altersklasse U15. Es war ein heißer Tag und umso heißer ging es auch auf der Matte zu. Marvin Aschenbach konnte mit seinen Aktionen im Standkampf überzeugen. Leider verlor er das kleine Finale in der Gewichtsklasse über 66 kg und freute sich über seinen 5. Platz. Für Bonnie Bieler hingegen war es ein perfekter Wettkampftag. Sie dominierte die weibliche Jugend bis 63 kg und konnte so ihre Trainingsmühen mit dem Landesmeistertitel vergolden. Sie darf nun in zwei Wochen zur Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft nach Schmölln fahren.

 Gerade heimgekehrt begann 16 Uhr das Sommerfest der Kinder- und Jugendgruppe. Aber die liebevoll vorbereiteten Salate sowie Bratwürste und Fleischscheiben vom Grill mussten hart erarbeitet werden. Zu einer kleinen Trainingseinheit auf der Matte wurde den erfolgreichen Wettkämpfern aus Schönebeck gratuliert. Jedes Kind musste mit mindestens einem Elternteil antreten, damit sie ein Verständnis für die Sportart erlangen. Aber auch Geschwister und Ehemalige, ohne die sonst kein Heimwettkampf durchgeführt werden könnte, ließen sich nicht lumpen und zogen sich den Judoanzug an. Nach einer kurzen Erwärmung – eigentlich wäre diese kaum nötig gewesen, denn der Schweiß floss bei der großen Hitze in der Halle bereits beim Aufbau der Matte – wurden Fallschule, die Würfe O-goshi und O-soto-otoshi sowie die Bodentechniken Mune-gatame und Kesa-gatame geübt. Da spürten die Eltern, was sie sonst von ihren Sprösslingen verlangen: „Beweg‘ dich!“, „Dreh‘ dich ein!“.

Nach der Stärkung konnte Tischtennis gespielt werden und ein kleines Fußballturnier wurde veranstaltet. Ein gemütliches Zusammensitzen ließ den Tag ausklingen und rundete das Sommerfest ab.

Die Abteilung bedankt sich bei allen, die zu dem erfolgreich durchgeführten Fest beitrugen.

Weitere Bilder gibt´s in der Galerie.

 

 MR

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28.02.2015: Sonniges Februar-Turnier

Bei herrlich frühlingshaftem Sonnenschein fand am letzten Februarsamstag das erste Judoturnier der SG Chemie Wolfen im Jahr 2015 in der Jahnturnhalle statt. Irgendwie konnte man da schon neidisch auf die Fußballer und die anderen Outdoor-Sportler sein, die das tolle Wetter genießen konnten. Aber umgekehrt hat so eine Turnhalle – im Judo-Jargon Dojo genannt – bei Regen und Schnee auch ihre Vorteile.

 Und so folgten 87 junge Judoka aus Mitteldeutschland dem Aufruf nach Wolfen. Zwar hatten sich eigentlich mehr Teilnehmer angekündigt, aber die aktuelle Erkältungswelle trug ihren Teil bei. Trotzdem tat es der Stimmung und den Anfeuerungsrufen der Vereine keinen Abbruch.

 In den Altersklassen U9 bis U15 demonstrierten die Kontrahenten ihr Können. Manchmal reichte ein perfekt geworfener O-goshi oder O-uchi-gari zum Ippon, manchmal führte aber auch eine 20-sekündige Festhalte zum Sieg und manchmal musste auch der Kampfrichter eine Hantei-Entscheidung treffen.

Im Laufe des Wettkampfs konnte auch die Wolfener Judo-Jugend Erfolge erringen und so beweisen, dass das Kampf- und Konditionstraining der letzten Wochen sich ausgezahlt hat. Eric Naumann erkämpfte sich als leichtester Wolfener U9-Judoka einen hervorragenden 1. Platz. Weitere erste Plätze gingen an Maja Rumpel, Bonnie Bieler und Marvin Aschenbach. Arne Zunkel belegte einen dritten Platz und Noel Heyde einen undankbaren Fünften.

Am Ende des Turniers wurden die Gäste zum nächsten Wolfener Wettkampf am 27. Juni eingeladen und einige Trainer der anderen Vereine bedankten sich im Gegenzug beim Organisationsteam für die reibungslos und fehlerfrei durchgeführte Veranstaltung.

 MR

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15.11.2014: Wolfener November-Turnier

 Ippon ist die begehrte Wertung bei einem Judoturnier, nach der beide Wettkämpfer streben – doch es kann immer nur einen Sieger geben. So traten diesen Samstag in Wolfen 125 junge Judoka aus Mitteldeutschland, aber auch aus Dresden, Wolfsburg und sogar Ústí nad Labem an. Damit wurde das Turnier durch unsere tschechischen Sportfreunde international.

 Bevor die Starter aus U9, U11, U13 und U15 ihr erlerntes Repertoire anwenden durften, begrüßte Thomas Dräscher, Trainer der Jugend bei der Judoabteilung der SG Chemie Wolfen, die Angereisten und bedankte sich gemeinsam mit unserem Abteilungsleiter Heinz-Jürgen Wolf bei den fleißigen Händen im Hintergrund und insbesondere bei Familie Bieler. Im Gegenzug erhielt Sportfreund Wolf von Kurt Dräscher als Anerkennung seines Engagements ein Präsent. Danke auch der großen Wolfener Judo-Familie, die sich viermal im Jahr, wenn Thomas Dräscher ruft, in der Jahnturnhalle einfindet und eine professionelle und reibungslose Durchführung sichert – insbesondere Anne-Katrin und Marie-Kristin Herrmann, Stefan Brodauf, Ralf Namislo, Thomas Kramer und Ingo Wiese.

 Dann hieß es endlich Hajime. Mit viel Einsatz und Jubel wurden die Kämpfer von ihren Vereinskameraden angefeuert. Teilweise halfen letzte Techniktipps der Trainer, manchmal war aber auch leidenschaftliches und lautstarkes Coaching zwecklos. Nach drei Stunden waren die Sieger ermittelt.

 Für viele der jungen Kämpfer war es eines ihrer ersten Turniere. So stand natürlich der Gesamtsieg nicht immer im Vordergrund, sondern eher, dass erste Wettkampferfahrungen gesammelt, Techniken ausprobiert und Turnierluft geschnuppert wurden. Dies galt auch für die jungen Wolfener Judoka Marvin Schneider, Arne Zunkel, Erik Naumann und Noel Heyde.

 MR

 

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20.09.2014: ORWO-Pokal

Wie jedes Jahr hieß es an diesem Samstag: Willkommen in Wolfen zum ORWO-Pokal, unserem Turnier um die Goldene Filmdose der Reminiszenz an den ehemaligen Film-Standort Wolfen und seiner heutigen Nachfolge im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. Um diese begehrte, historische „Verpackung“ zu ergattern braucht es nicht nur gute Einzelleistungen sondern auch einen starken Zusammenhalt in den Vereinen, um in der Mannschaftswertung zu siegen.

Folglich brachten 16 Vereine aus Mitteldeutschland jeden verfügbaren Judoka mit und das Turnier konnte mit 170 jungen Kämpferinnen und Kämpfern aus den Altersklassen U9, U11, U13 und U15 durch Thomas Dräscher eröffnet werden. In diesem Zuge wurden er und sein Vater, Kurt Dräscher, ein Wolfener Judo-Veteran, durch unseren Abteilungsleiter Heinz-Jürgen Wolf mit je einem Präsentkorb geehrt.

Nun ging es in die heiße Phase. Nicht nur den Damen am Imbiss und dem Wettkampfgericht forderte die Hitze in der Turnhalle in der Jahnstraße bei spätsommerlichem Wetter Höchstleistung ab, sondern auch die Wettkämpfer zeigten leidenschaftlichen Sport. So wurden Seoi-Nage, O-Goshi, Okuri-Ashi-Barai und Harai-Goshi teilweise lehrbuchmäßig angewendet, um nicht zu sagen demonstriert.

Und nach viereinhalb Stunden kam die Abrechnung. Die SG Chemie Wolfen konnte zwar zwei erste Plätze durch Bonnie Bieler und Steffen Schultz, einen zweiten Platz durch Maja Rumpel und fünf dritte Plätze durch Erik Naumann, Arne Zunkel, Noel Heyde, Nic Loutchan und Marvin Aschenbach erringen, doch die Filmdosen gingen nach Sachsen. Die Leipziger Sportlöwen erkämpften die bronzene Dose. Der zweite Platz in der Mannschaftswertung ging an den Judoclub Leipzig und die Goldene Filmdose durften mit einem Punkt Führung die Delitzscher Sportfüchse in den Händen halten.

So ging auch dieses ereignisreiche Turnier ohne große Verletzungen zu Ende. Die Banden, Anzeigetafeln und Tatami wurden abgebaut und warten nun brav im Mattenraum auf ihren nächsten Großeinsatz zum Wettkampf am 15. November.

 MR

 

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