a_logo_sg_chemiegif
a_HomeNL
a_VereinNL
a_GalerieNL
a_50_J_NL
TermineNL

Datenschutzerkärung

powered by iwi

a_welcome
a_news

15.05. und 25.05.2019: Judo-Turnier und neue schwarze Gürtel

Die letzten zwei Wochen waren für die SG Chemie Wolfen Abteilung Judo wieder einmal sehr aufregend und gelungen.

Am Mittwoch, den 15. Mai, konnten Bonnie Bieler und Martin Radloff nun nach zwei Jahren Vorbereitungszeit und intensivem Training – auch beim befreundeten Judoclub Halle – erfolgreich ihre Prüfung zum 1. Dan, dem ersten schwarzen Gürtel im Judo abschließen. Nach nunmehr 10 Jahren sind sie die ersten beiden Wolfener, die sich dieser Herausforderung stellten und sich jetzt auch Yudansha nennen dürfen. Mit ihrem neuerlangten Wissen und Können werden sie sicherlich das Training sowohl im Kinder- und Jugend- als auch Erwachsenenbereich positiv bereichern. Dazu herzlichen Glückwunsch.
Vielleicht motivieren die beiden neuen schwarzen Gürtel andere Vereinsmitglieder auch einmal wieder eine höhere Graduierung abzulegen.

Zehn Tage später stand dann das 76. Wolfener Judoturnier auf dem Programm. Zwölf Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin folgten der Einladung von Thomas Dräscher in die Wolfener Jahnsporthalle. Auf drei Kampfflächen durften die jungen Judoka der Altersklassen U9 bis U15 wieder zeigen was sie im Training gelernt haben, dies gelang mehr oder weniger effektiv, insbesondere wenn man beachtet, dass es für einige Startende der erste Wettkampf war. Auch drei Köthener wechselten erstmals die Perspektive. Während sie bisher nur die Sicht als Kämpfer kannten, standen sie nun im Rahmen der Ausbildung zum Kampfrichter erstmals auf der anderen Seite. Unterstützt mit Hinweisen des Hauptkampfrichters verkauften sie sich beim „Schiedsen“ ordentlich. Ihnen und den vielen anderen Helfenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen, sei hier besonders gedankt.

Die Wolfener Kinder und Jugendlichen schlugen sich mit 6 dritten, 2 zweiten und 4 ersten Plätzen wacker, auch wenn einige mit ihrer gezeigten Leistung nicht ganz zufrieden sein dürften.

Wer auch einmal die Abteilung Judo der SG Chemie Wolfen beim Kämpfen unterstützen möchte oder sich als Ziel eine Dan-Graduierung gesetzt hat, ist herzlich zu den Trainingseinheiten in der Jahnsporthalle montags ab 16:30 und freitags ab 15:00 Uhr sowie in der Erich-Weinert-Grundschule mittwochs ab 16:00 Uhr eingeladen. Und noch ein kleiner warnender aber nicht abschreckend gemeinter Hinweis: Der Weg zu einem schwarzen Gürtel kann lang und steinig sein.

IR
 

P1050504aP1050504a  P1050475Image_2019-05-17_1a

 

23.02.2019: 75. Judo-Turnier in Wolfen seit 2001

Als Thomas Dräscher am 30.09.2001 den ersten Judo-Wettkampf seit 1990 in der Wolfener Jahnsporthalle organisierte, kamen 65 Sportler aus den benachbarten Judo-Vereinen. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles improvisiert und keiner wusste, wie sich dieses Ereignis in der Zukunft entwickeln würde. So wurden zunächst weitere Kampfmatten angeschafft und das Equipment, welches damals noch zum Teil aus DDR-Zeiten stammte, erneuert und den aktuellen Regularien angepasst. Deshalb erfreuten sich die Turniere immer größerer Beliebtheit in Sachsen-Anhalt und den umliegenden Bundesländern. Aber auch aus entfernteren Bundesländern und Tschechien sowie Polen fanden sich Starter in den folgenden Jahren ein.

Nun stand am Sonnabend, dem 23. Februar, bereits das 75. Turnier unter der Leitung von Sportfreund Dräscher auf dem Programm. Dieses Mal durften die Vereine ihre Kämpfer in den Altersklassen U9 bis U15 an den Start schicken. Sie kamen aus Sangerhausen, Pratau, Wittenberg, Zerbst, Bad Kösen, Naumburg, Gräfenhainichen, Köthen, Jessen, Magdeburg, Wanzleben, Dessau, Leipzig, Schkeuditz, Auma und Lauchhammer. Dabei war der Budo-Verein Lauchhammer sogar erstmalig in Wolfen.

Zur Eröffnung sprach Vereinsvorsitzender Ralf Kalisch ein paar Worte und Abteilungsleiter Judo Martin Radloff dankte Thomas Dräscher für seinen Einsatz für den Verein und den Judosport. Selbst ein Superheld könnte solch eine Veranstaltung nicht allein durchführen. Er braucht viele Unterstützer. Da parallel zum Turnier Kampfrichterweiterbildungen in Halle stattfanden, konnten mit 4 Kampfrichtern die 3 Matten gerade abgedeckt werden. Ansonsten lief alles reibungslos. Alle helfenden Hände der jungen Judoka, der Eltern, älterer Judoka und ehemaliger Mitglieder griffen wieder wie ein Schweizer Uhrwerk ineinander. Diesen sei hier insbesondere gedankt.

So dauerten die eigentlichen Kämpfe nur gute 3 Stunden. Seit dem letzten Turnier in Wolfen im November vergangenen Jahres waren viele Kämpfer in eine neue Altersklasse aufgestiegen und hatten eine höhere Gürtelfarbe erlangt. Sie konnten nun die im Training erlernten Techniken, wie Harai-goshi, Ko-soto-gari oder Kami-shiho-gatame, in der Praxis austesten und zeigen wie wirkungsvoll sie sie umsetzen können.

Und was passiert nun nach dem Jubiläumsturnier? „Die Hundert ist doch ein erstrebenswertes Ziel!“, so Thomas Dräscher.

MR

 

P1050364a 

 

P1050362aP1050370a 

 

15.09.2018: ORWO-Pokal

 

Wenn man hört, dass ein Verein ein Pokalturnier ausschreibt, dann denkt man eigentlich, es gäbe wieder nur bronze-, silber- oder goldfarbene Kelche mit Deckel zu gewinnen. Dies ist aber nicht beim alljährlich stattfindenden ORWO-Pokal der SG Chemie Wolfen Abteilung Judo der Fall. Hier gibt es als Mannschaftspreis die Goldene Filmdose zur Erinnerung an den Chemie- und Film-Standort Bitterfeld-Wolfen.

So reisten am 15. September 15 Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und der Bundeshauptstadt Berlin mit ihren Nachwuchskämpfern der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 zur Heimstätte der gastgebenden Abteilung, der Jahnsporthalle Wolfen. Ralf Kalisch, Vorsitzender der Sportgemeinschaft, eröffnete gemeinsam mit Thomas Dräscher, Organisator und Trainer der Wolfener Judo-Kinder-und-Jugend-Mannschaft, das Turnier. Dazu mussten die jungen Starter am Mattenrand antreten. Ralf Kalisch, der eigentlich im Fußball beheimatet ist, staunte wieder über die vorbildliche Disziplin der Jungen und Mädchen bei diesem Ritual, das in einer gemeinsamen Verbeugung, dem Rei, endete.

Nun galt es aber alle geistigen und körperlichen Kräfte zu bündeln um im gegenseitigen Wettstreit auf der Matte zu bestehen. Die im Training erlernten Wurftechniken, wie O-uchi-gari, Tsuri-komi-goshi oder Soto-maki-komi führten richtig eingesetzt zum Sieg. Nachlässig und kraftlos angewendet konnten die Techniken aber auch vom Gegner ausgekontert und zu dessen Sieg genutzt werden. In seltenen Fällen führten die Aktionen innerhalb der regulären Kampfzeit (2 oder 3 Minuten je nach Altersklasse) zu einem Unentschieden, sodass der Kampfrichter in einer Hantei-Entscheidung dem Aktiveren den Sieg zuerkannte.

Pünktlich halb zwei waren die offiziellen Kämpfe beendet und es folgte die Siegerehrung. Bei der Mannschaftswertung im ORWO-Pokal werden die einzelnen Platzierungen der Kämpfer in Punkte umgerechnet und dann für jeden Verein aufsummiert. So gingen die Bronzedose an den PSV 05 Köthen, der silberne Pokal an den 1. Dessauer Judoclub und die Goldene Filmdose an die Leipziger Sportlöwen. Die Wolfener Judoka zeigten sich gastfreundlich und landeten insgesamt auf einem zufriedenstellenden 5. Platz.

Die Mitglieder der SG Chemie Wolfen freuen sich auch immer über Neulinge, die in den Judosport einsteigen wollen und dazu beitragen, dass die Abteilung in den nächsten Jahren wieder eine Filmdose abräumen kann.

MR

P1050141_ausschnitt1 

 

P1050125_ausschnitt2 

 

16.06.2018: 72. Judoturnier in Wolfen

 

Eigentlich ist Judo eine dankbare Sportart, wenn man bedenkt, man kann sie bei Wind und Wetter ausüben, denn die Tatami, die Kampfmatte, liegt für gewöhnlich in einer Halle, dem sogenannten Dojo. Am Samstag, 16. Juni 2018, war aber so ein herrliches Sommerwetter, dass man dies irgendwie bedauerte. Nachdem die 3 Kampfflächen planmäßig 8 Uhr aufgebaut waren, kamen auch schon die ersten Gäste. Die Vereine ASV Sangerhausen, SV Blau-Rot Pratau, PSV 05 Köthen, SV 09 Köthen, JC Halle, SG Motor Halle, 1. Dessauer JC, Judo-Jiu-Jitsu Ilsenburg, FSV Magdeburg, TSG Calbe, PSV 90 Mansfelder Land, VfB Germania Halberstadt, TSV 1862 Schildau, Leipziger Sportlöwen, Judo Team Dahme und SC Charis aus Berlin stellten die jungen Kämpfer und Kämpferinnen aus den Altersklassen U9 bis U15. Die beiden letztgenannten Vereine waren sogar erstmalig in Wolfen vertreten.

Nach dem Wiegen und Schreiben der Kampflisten, wurde das Turnier pünktlich 10 Uhr durch Organisator Thomas Dräscher eröffnet. Nun hieß es 3 Stunden lang zeigen, was man im Training gelernt hat. Während bei den Kleinen der U9 und U11 noch eher die Wurftechniken O-goshi, O-soto-otoshi und Tai-otoshi versucht wurden, zeigten die Judoka der U13 und U15 bereits ausgefeiltere Standtechniken, wie Tsuri-komi-goshi, Ippon-seoi-nage oder Tomoe-nage, und waren damit mehr oder weniger erfolgreich. Auch die 14 Kinder und Jugendlichen der SG Chemie Wolfen schlugen sich wacker und konnten etliche Platzierungen einholen.

Mit der Siegerehrung und dem finalen Rei, der gemeinsamen Verbeugung und Respekterweisung, waren 14 Uhr wieder alle Matten und Gerätschaften verstaut.

Eigentlich sollte man sich nicht selbst loben, aber dieses Mal lief alles so problemlos und fehlerfrei ab, dass an dieser Stelle dem ganzen Stab an Helfern und Helferinnen ein großer Dank ausgesprochen werden muss.

MR

 

 

P1040195_pano 

 

                                                           P1040222

                                                     DSGVO konform - die Einwilligung der Tatami zur Veröffentlichung liegt in schriftlicher Form vor.

[Home] [Verein] [Galerie] [50 Jahre] [Termine] [Impressum] [Datenschutzerklärung]